Archiv der Kategorie: Dungeonslayers

[Spielbericht] PvP-Turnier “Bluttage von Wüstenwacht”

Die DreRoCo Primavera II wäre dann mal vorbei, und unser PvP-Turnier “Die Bluttage von Wüstenwacht” mit dem freien System Dungeonslayers 4 ist es auch. Gewonnen hat einer meiner Stamm-DS-Spieler, als Preis gab es eine Dungeonslayers-Basisbox, gesponsert vom Uhrwerk-Verlag – danke noch einmal dafür!

Im Folgenden findet sich der Versuch einer groben Zusammenfassung der Ereignisse und der Regeln – es gab ja von einigen Seiten vor dem Turnier Interesse an PvP-Regeln für Dungeonslayers.

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Werbepause: Die Bluttage von Wüstenwacht

Falls es jemand noch nicht weiß, auf der DreRoCo Primavera vom 27. bis 29. Mai in Dresden wird es ein Dungeonslayers-PvP-Turnier namens “Die Bluttage von Wüstenwacht” geben – natürlich auch mit etwas zu gewinnen, dank dem Hole of Fame und dem Uhrwerk-Verlag.

Weitere Infos gibt es unter http://rpgbash.de/bluttage. Um Voranmeldung wird gebeten.

So, jetzt habe ich damit aber auch wirklich genug genervt.


[DS/LL] Orks und/oder Goblins am Wasserfall

Ja, ich habe am LabLord-OnePage-Abenteuer-Contest teilgenommen. Und mein Abenteuer dann auch noch auf Dungeonslayers konvertiert.

Beide Fassungen gibt’s (da die Einsendefrist ja eh vorbei ist) jetzt auch zum Runterladen. Vorsicht, ich hab’s nicht getestet. Betrachtet es also lieber als eine Open Beta. Über Hinweise und Verbesserungsvorschläge freue ich mich natürlich.


Rettungswurf gegen Beutetabellen…

Neulich habe ich dann auch mal angefangen, Beutetabellen zu nutzen – Fazit nach zwei Runden (mit Dungeonslayers): Es gibt nichts Unsinnigeres.

Erstens dauert das Auswürfeln ewig. Wir haben gestern für einen 2x4m großen Raum mit einem (zugegebenermaßen recht schweren) Kampf und Loot auswürfeln etwa 75 Minuten gebraucht.

Aber das ist noch nicht das Schlimme: Zweitens sind die Ergebnisse einfach teilweise psychedelisch.

Der Flegel (+1) mit eingebettetem Zauber macht ja noch Sinn und wird als “Flegel des Brotmachens” zumindest in den Anekdoten- und Running-Gag-Schatz meiner Gruppe eingehen. Der Plattenpanzer (+1) mit eingebettetem Zauber “Frostwaffe” ist zwar schon eher komisch, aber wenigstens noch nützlich.

Richtig gaga wird es dann aber beim Kettenpanzer mit +3 auf Geschick, +3 auf Fallen entschärfen und eingebetteter freier Aktion Zauberwechseln. Noch dazu kann keine der Personen in der Gruppe, denen dieses Teil etwas bringt (der Kampfzauberer und der Heiler) den Panzer tragen… pwned, sage ich da nur.

Also, Wunsch des Tages: Feste Lootangaben für Leute, die auf Beutetabellen keine Lust haben.


Notizen (1)

Völlig uninteressante und für den Verlauf der Weltgeschichte irrelevante Neuigkeit: Ich habe jetzt das Dungeonslayers 4-Regelwerk auch im praktischen Paperbackformat und freue mich schon wie ein Schnitzel, es heute Abend das erste Mal beim Meistern benutzen zu können.

Dungeon/Abenteuerbau-Wettbewerbe sind ja nix neues, darüber bin selbst ich als Neuling schon mehrfach gestolpert – aber diese Idee finde ich dann doch recht nett: Bei Greifenklaue wird gerade ein Charakterbau-Wettbewerb ausgeschrieben.

Außerdem probiere ich gerade Blogilo aus – an den Windows Live Writer kommt er leider nicht ganz ran, aber ist doch ganz nett.


Heldenklassen!

Heute war in Dresden mal wieder Rollenspielbrunch (der wichtigste Tag des Monats *duckundweg*), und zum ersten Mal habe ich auch auf einem Brunch eine Dungeonslayers-Runde zusammen gekriegt (erwähnte ich bereits, dass ich dieses System liebe?).

Die Gelegenheit eines One-Shots schien günstig, um mal höherstufige Charaktere und Heldenklassen auszuprobieren (okay, war leider nicht meine Idee…). Das war auch tatsächlich recht spaßig. Als passendes Abenteuer wurde die Gruft des Schreckens anvisiert, ein schönes Abenteuer, das ich schon länger mal probieren wollte – mangels starker Charaktere aber bisher nicht konnte.

Dank vorgefertigter Charaktere (die zwei davon, die ich gebastelt habe, gibt’s gelegentlich auch noch online in der Kramkiste) konnten wir auch relativ schnell loslegen. Zwei mitspielende Dungeonslayers-Neulinge wurden noch schnell eingewiesen – das dauert bei diesem System ja nicht lange – und dann wurde zu meinem Erstaunen zwei Stunden lang vollkommen ernsthaftes Rollenspiel betrieben 😀 Das ist bei meiner “normalen” DS-Runde nicht unbedingt selbstverständlich und nicht unbedingt gewollt (immerhin spielen wir eine Bier&Brezel-ohne-Brezel-und-teilweise-auch-ohne-Bier-Runde).

Nach einem alles in allem angenehmen und kreativen Dungeoncrawl (mal nicht gleich angreifen, sondern mit diversen Tricks die Schlangengrube überwinden) haben sich die Spieler dann noch gegenseitig für mehr Loot umgebracht. Ist auch angenehm, wenn die Spieler sich gegenseitig mehr Schwierigkeiten machen als es der Meister im ganzen Spiel hinkriegt.

Um es in zwei Worten zusammenzufassen: Heldenklassen rocken! Damit stehen den Spielern gleich viel mehr Möglichkeiten außer “Ich kloppe einfach mal drauf” zur Verfügung, Kämpfe werden spaßiger und abwechslungsreicher.

Lustig war wohl auch die nebenan stattfindende Barbarians of Lemuria-Runde (Grüße an DivineHeretic :D). Da wurde verhandelt, wieso Jungfrauen, die geopfert werden sollen, sich nicht durch lesbischen Beischlaf retten 😀


Der Tempel der Elementaren Gemeinheit

Endlich mal wieder eine Dungeonslayers-Chatrunde. Gemeistert vom Endgegner, Mitspieler waren DivineHeretic und meine Wenigkeit.

Die Charaktere: Eldoth-Ler, elfischer Bogenschütze und Hrothgar, der Barbar. Ich spiele keine Barbaren, also dürfte schon klar sein, wer wer war. Angekündigt war ein kultiges DnD-Abenteuer.

Los ging es dann in einem kleinen Dorf, dessen Bewohner per Aushang Hilfe gegen eine wenig sympathische Räuberbande suchten (Rollenspielstandardhook #17). Zunächst dachten wir, wir wären zu spät gekommen, aber die Dorfbewohner hatten sich doch nur ein wenig verschanzt. Der Bürgermeister und der kümmerliche Rest der Dorfmiliz empfingen uns recht freundlich und erklärten uns das Problem: Die Räuberbande hatte sich in einer Ruine nahe des Dorfs eingenistet. Wie uns der Abt des nahegelegenen Klosters erklärte, bedeutete das nichts gutes, denn dort lauerte Das Böse™.

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Der Kult der Türen

Spoilerwarnung: Wer vorhat, in nächster Zeit das Dungeonslayers-Abenteuer “Der Kult der Schlangen” zu spielen, sollte vielleicht nicht unbedingt weiterlesen.

Nach dem spontanen Ausfall eines Spielers für unsere gerade laufende Hollow Earth Expedition-Runde beschlossen wir gestern Abend, doch mal wieder die Dungeonslayers-Charaktere rauszuholen:

  • Walter Türenschreck, menschlicher Krieger
  • Vollkommen Irrelevant, dunkelelfische Schwarzmagierin
  • Boschbosch, zwergischer Krieger
  • ein plötzlich aufgetauchter namensloser menschlicher Schwarzmagier nach DS3-Regeln, der einen plötzlich verschwundenen DS4-Schwarzmagier ersetzen musste (der Charakterbogen des Spielers lag wohl noch in meinem Rollenspielordner, und der lag zuhause)

Die Gruppe materialisierte sich ohne erkennbaren Grund in der Kneipe “Zum trinkenden Kamel” in Wüstenwacht, wo die Spieler dann sofort mit dem Rollenspiel-Standardhook #23 konfrontiert wurden: Die Tochter des Bürgermeisters wurde von Kultisten entführt.

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Schlösserbau und Dungeonmap

Jaja. Zeichnen wenn man könnte. So ist der „Bau“ von Schloss Niedertann (Arbeitstitel) zwar reichlich lästig, aber am Ende kommt doch etwas vorzeigbares raus.

dungeonmap1
Mein allererster Versuch, nur ein grober Lageplan.

 

Dungeonmap3
Schritt 2: Noch war der Plan, das ganze teilweise digital zu bearbeiten (Kacheln und so). Sah aber mistig aus – noch mistiger als ganz selbst zeichnen.

 

map-final
So soll es am Ende dann mehr oder weniger aussehen. Dass ein Zeitportal im Becken das Bads versteckt ist, verrate ich natürlich ni… ups.

 

Mal schauen, was daraus noch wird, die Story hat noch ziemlich viele Löcher.